KiTa Metzen Tannen zu Besuch

Einen ganz lieben Dank möchten wir dem KiTa Metzen Tannen aus Borken sagen. Der Besuch der Kinder der Hasengruppe hat uns allen riesigen Spaß gemacht. Ca. 20 Kinder in Mini-Imkeranzügen waren ein tolles Bild. Sobald mir die Bilder der HNA zur Verfügung stehen, werde ich sie hier veröffentlichen. Wenn ihr genausoviel Spaß hattet, sagt es einfach weiter. Wir freuen uns auf eine schöne Zeit auch mit anderen Gruppen.

 

Die ersten beiden Besuchertage (jeweils Mittwochs 12-15 Uhr) haben auch bereits stattgefunden. Schön das der Eine oder Andere auf seinem Spaziergang auch den Weg zu uns gefunden hat. Erste nette Gespräche bei einer Tasse Kaffee machen uns gespannt auf die kommenden Wochen.

 

1. Durchsicht

Bei schon sommerlichen Apriltemperaturen habe ich diese Woche die erste Durchsicht an den Bienenvölkern vorgenommen.

Der erste Eindruck der ausgewinterten Völker ist überwiegend sehr gut. Gerade mal 1 Volk ist etwas schwächer und wird aber in den kommenden Tagen sicher eine gute Bienenzahl bekommen.

Da bereits die Kirschen und auch der Löwenzahn blühen habe ich auch gleich die ersten Honigräume aufgesetzt. Nun können die Bienen fleißig die Blüten bestäuben und dabei leckeren Nektar mit ins Volk bringen. Sollte das Wetter so sonnig bleiben, kann ich davon ausgehen, dass Anfang Mai der erste Honig aus der Honigschleuder fließen wird. Danach wird der Honig im Shop auch wieder verfügbar sein und das Frühstücksbrötchen kann mit einem gesunden Belag aus der Borkener Region unseren Morgen versüßen.

 

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Bienenjahr 2018

Wir stehen 1 Woche vor Ostern im Bienenjahr 2018. Bisher hat noch nicht viel am Bienenstand stattgefunden. Was ich sagen kann ist, dass vor 10 Tagen bei Flugwetter alle 15 Bienenvölker am fliegen waren. Das bedeutet die letzte Varroabehandlung hat sehr gut funktioniert. Die Völker sahen kräftig und gesund aus. Keine Anzeichen von Bienenkrankheiten am Anflugbrett. Fleißig holen die Bienen Pollen der Haselnuss ein. Das bedeutet das die Königin bereits wieder in Eiablage gegangen ist.

Der Futtervorrat ist gut. Es spricht momentan nichts gegen einen guten Saisonstart in diesem Jahr.

Bisher habe ich bedingt durch die schwankende Witterung noch keine Eingriffe an den Völkern vorgenommen. Wenn der momentane Wetterbericht recht behält werde ich in der Woche nach Ostern die erste Durchsicht machen.

Ich werde hierbei ältere Rähmchen durch neue ersetzen. Ich werde Drohnenrähmchen einsetzen zur Varroabekämpfung und den Futtervorrat kontrollieren und zum großen Teil entnehmen. Den rest entnehme ich dann zur Kirschblüte vor dem aufsetzen der Honigräume.

Die Durchsicht wird ca. 3-5 Tage in Anspruch nehmen. Böden sollen ja auch gereinigt werden und eine gegrillte Bratwurst zur Mittagszeit lasse ich mir natürlich auch nicht entgehen.

 

Nach der Durchsicht hoffe ich euch mit guter Laune die Ergebnisse berichten zu können.

Allen anderen Imkern wünsche ich einen tollen Start ins Bienenjahr und allen Lesern dieser Zeilen ein paar schöne Sonnenstunden im April zum entspannen und Kraft sammeln.

Erfolgreiches Bienenjahr

Das laufende Bienenjahr ist bundesweit bei den Imkern durch ein "Auf und Ab" geprägt. Anfangs waren viele Klagen über Winterverluste zu vernehmen. Inzwischen konnten diese fast überall ausgeglichen werden. Die verbleibenden Bienenvölker haben zudem eine gute Bestäubungsleistung erbringen können und dabei ausreichend schmackhaften Honig eingeflogen.

Nun geht das Bienenjahr 2017 schon dem Ende entgegen. Varroabehandlung und Auffütterung stehen nach dem letzten Honigschläudern ab Ende Juli auf der Tagesliste. Danach werden die Bienen hoffentlich ruhig über den Winter kommen.

Sie fliegen wieder

Die Winterarbeiten sind abgeschlossen.

Die älteren Rähmchen wurden eingeschmolzen, gesäubert und neue Mittelwände wurden eingelötet. Unterstände sind ausgebessert worden und Beuten wurden neu gestrichen. Aber das sind nur wenige Arbeiten aus der Fülle der Winteraufgaben eines Imkers.

Die ersten Sonnenstrahlen des Frühjahres fallen auf die Beuten und die Bienen fliegen vor Ihren Wohnungen um die Sonnenstrahlen zu genießen.

Jetzt ist die Zeit die Stärke und die Gesundheit der Bienenvölker zu beurteilen. Dazu werden wir in der nächsten Woche die Beuten öffnen und eine erste Durchschau machen.

Wir hoffen auf ein tolles Bienenjahr mit schmackhaftem Honig.

 

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Alles in Ordnung..........hoffentlich!

November. Der erste Nachtfrost unter -5 Grad Celsius hat die Natur auf den bevorstehenden Winter hingewiesen.

Die Behandlung der Varroa-Milbe in den Bienenstöcken ist weitgehend abgeschlossen. Und zumindest an unseren Bienenstöcken kann sich das Ergebnis sehen lassen. Kaum natürlicher Totenfall der Milben lässt auf eine erfolgreiche Behandlung schließen.

Somit ist der Weg für die nun aus Winterbienen bestehenden Völker bereitet. Wenn die Natur einen "normalen" Winterverlauf einschlägt werden wir im nächsten Frühjahr mit gesunden Bienenvölkern in die neue Saison starten können.

Wir behalten die Bienenstöcke über Winter weiter im Auge. Greifen aber nur dann ein, wenn es dringend erforderlich sein sollte.

 

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Das Bienenjahr ist beendet

Anders als das allgemein bekannte Kalenderjahr endet das Bienenjahr für uns Imker mit der letzten Honigentnahme und dem Auffüttern der Bienen für den Winter.

Diese Zeit ist nun angebrochen. Unsere Bienen, die überwiegend in 2 Zargen pro Volk überwintern, bekommen von uns nun ihren Wintervorrat eingefüttert. Außerdem gilt es nun die Gesundheit der Bienen zu fördern. Schon im Sommer wurde durch konsequente Entnahme von Drohnenbrut ein kleiner Parasit in seiner Entwicklung eingeschränkt.  Die Varroa-Milbe. Nun versuchen wir Imker die Ausbreitung der Milbe durch weitere wintergeeignete Verfahren einzugrenzen.

So wird gewährleistet, das im kommenden Frühjahr gesunde Bienenvölker ihre Bestäubungsleistung in der Natur aufnehmen können.

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Der Wille ist ja da

Deutschlandweit ist in der Imker-Fachpresse zu lesen, das die diesjährige Sommerhonigernte unter den Erwartungen liegt. Von Ertragseinbrüchen bis zu 50 % ist die Rede. Da stellt man sich die Frage woher das kommt.

Sind unsere Honigbienen faul geworden und widerlegen die allgemeine Ansicht der fleißigen Honigbiene. Bei weitem nicht. Gern würden sie ausfliegen und reichlich Nektar sammeln. Aber woran liegt es dann?

Die Antwort liefert uns sehr schnell ein Blick in die Natur. Unsere Honigbienen haben sehr große Probleme geeigneten Nektar zu finden. Die Blüte der Beeren war diesen Sommer auf wenige Tage begrenzt. In vergangenen Jahren haben die Beeren dagegen mehrere Wochen Blüten getragen. Verantwortlich dafür ist das regenreiche Wetter in der Blütenzeit. Der Akazie ging es ähnlich. Kaum standen die Blüten offen hat der Regen sie ausgespült und für unsere Honigbienen so nahezu uninteressant gemacht.

Sommerblumen auf den Wiesen stehen kaum in Blüte. Klee und Löwenzahn sind fast nicht vorhanden.

Somit leben wir Imker in diesem Sommer mit der Tatsache das wir den Bienenstöcken kaum Honig entnehmen, sondern den Bienen um ein verhungern unbedingt zu vermeiden Futterwaben in die Stöcke zuhängen.

Wer dieses Jahr ein Glas Sommerhonig sein Eigen nennen darf, sollte sich glücklich schätzen und bei jedem Genuss des Honigbrötchens am morgen einen kurzen Gedanken daran verschwenden, dass den Bienen durch das Anlegen eines kleinen  Blumenbeetes mit bienenfreundlichen Gewächsen im eigenen Garten die Arbeit deutlich erleichtert werden kann.

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Honig ......  mmhhh lecker !!!

Bereits 2 mal konnten wir bisher entnommene Honigwaben schleudern. Abgefüllt in Gläsern steht er nun zum Verkauf. Da die Nachfrage sehr groß ist biete ich den Honig vorerst nur regional an. Stammkunden wissen den Honig sehr zu schätzen. Sie mit unseren Bienenprodukten in bester Qualität zu versorgen ist uns sehr wichtig.

Später werden wir Honig auch im Shop anbieten.

Die letzten beiden Wochen hat die Frühjahrsblüte stark abgenommen, nun erwarten wir die Blüte der Beeren. Auch den Nektar der Beeren werden die Bienen in einen aromatischen Honig verwandeln. Wir freuen uns bereits darauf ihnen bald eine weitere Köstlichkeit anbieten zu können.

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Honig - Ein Bienenprodukt

In den letzten teilweise sonnigen Wochen waren unsere Bienen sehr fleißig. Der erste Honig in diesem Jahr ist entnommen. Nachdem er aus den Waben geschleudert und gesiebt wurde, reift er nun zu einer fein kristallinen Struktur, welche durch spezielle Rührverfahren soweit verfeinert wird, dass ein angenehm kristalliner, streichfähiger Honig entsteht.

Dieser wird in den nächsten Tagen abgefüllt und kann uns danach auf unserem Frühstücksbrötchen den Morgen versüßen.

Honig ist übrigens vielseitig einsetzbar. Dem Tee gibt er eine angenehme Süße und wirkt beruhigend auf Hals und Rachen. In vielen Speisen kann Honig als Zuckerersatz verwendet werden. Und das Sonntagsfleisch im Backofen wird durch Honig herrlich knusprig und bekommt eine wunderbare Farbe.

Probieren Sie es aus.

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